3 Wochen Thailand – Unsere Reiseroute im Überblick

Thailand in 3 Wochen – lohnt sich das überhaupt? … und wie. Mit der richtigen Reiseroute könnt ihr in dieser Zeit viel von diesem tollen Land entdecken und unglaubliche Abenteuer erleben. Hier kommt unsere Reiseroute im Überblick.

Gemeinsam mit meinem Freund war ich drei Wochen im wunderschönen Thailand unterwegs. Bei unserer Reise wollten wir natürlich so viel „Thailand“ erleben wie es nur ging. Somit haben wir uns für eine „kleine Backpacking-Rundreise“ durch das Land entschieden. Wir flogen mit einem Direktflug von Zürich nach Bangkok. Dort blieben wir die erste Nacht, um uns an das Land, das Klima und die Menschen zu gewöhnen.

Am nächsten Tag ging es für uns mit dem Flugzeug weiter nach Sukhothai, einer kleinen Stadt in Zentral-Thailand. Sukhothai ist in Alt- und Neu-Sukhothai aufgeteilt und besitzt einen wunderschönen Historical Park, der auch der Grund unserer Reise dorthin war. Ich will aber noch nicht zu viel verraten, lest selbst und erfahrt mehr zu unseren Erlebnissen die wir dort machten.

Nach unserem Abenteuer in Sukhothai ging es mit dem Bus weiter nach Chiang Mai. Chiang Mai ist eine tolle Stadt im Norden von Thailand, in der man super viel erleben kann. An diesem schönen Fleckchen hat es uns auf unserer Reise am besten gefallen, da man hier das „wahre“ Thailand und die schöne Kultur am besten lernen kann. Chiang Mai bietet eine Vielzahl an schöne Tempeln und einen super Nachtmarkt zum Shoppen und Schlendern. Von hier aus hat man auch die Möglichkeiten viele Trekkingtouren zu machen. Ob in den Dschungel oder zu den Elefanten, für jedermann ist etwas dabei. Wer den wunderschönen Norden richtig kennen lernen will, sollte auf jeden Fall viel Zeit einplanen. Wir waren insgesamt vier Nächte und drei volle Tage dort, was für uns persönlich doch etwas zu kurz war.

Durch die vielen Eindrücke, vergaß man total wie die Zeit verging. Damit wir auch noch etwas vom Süden Thailands kennenlernen konnten, ging es von Chiang Mai weiter nach Surat Thani. Auch hier wählten wir wieder das Flugzeug, da die Strecke von knapp 1.300 km für Bus und Bahn einfach zu lange gewesen wäre und wir dadurch zu viel Zeit verloren hätten. Surat Thani war nicht das Endziel unserer Reise in den Süden, sondern lediglich ein Zwischenstopp, da hier unser Flieger landete. Wir wollten endlich Sonne, Strand und Meer und wo kann man das besser genießen als auf einer Insel. Da Surat Thani im Landesinneren liegt und wir weiter nach Koh Phangan wollten, ging es via Bustransfer zum Pier, von wo aus unsere Fähre ablegen sollte. Nach insgesamt 4h Wartezeit am Pier und 2,5h Fährfahrt kamen wir dann auch tatsächlich auf Koh Phangan an und waren erstmal geschockt wie touristisch es hier ist. Fast jeder Zweite hat Deutsch gesprochen und auch sonst war das meiste auf den Tourismus ausgelegt. Uns fehlte der ruhige Norden sehr. Nichts desto trotz versuchten wir das Beste aus unserer Zeit auf Koh Phangan zu machen. Anfangs bewohnten wir einen Strandbungalow in Thong Sala. Die Sicht war wie im Paradies, aber leider ist an dieser Seite der Insel im September Ebbe und im Meer konnte man somit weder schwimmen noch baden. Um trotzdem nicht aufs schwimmen zu verzichten machten wir eben in dieser Zeit viele Ausflüge an andere Strände. Nach drei Nächten hatten wir dann auch genug von den vielen Touristen und dem flachen Meer und zogen in einen tollen Strandbungalow an den Mae Haad Beach, in Norden der Insel. Hier hatten wir alles für einen tollen Strandurlaub – weißer Sand, klares Wasser, ein tolles Riff zum Schnorcheln und super schöne Sonnenuntergänge.

Mit Koh Phangan hatten wir aber noch nicht genug von Sonne, Sommer, Strand und Meer und die Neugier eine weitere Insel kennen zu lernen wuchs. So ging unsere Reise weiter nach Koh Tao, einer kleinen Insel oberhalb von Koh Phangan und ein absolutes Tauchparadies. Es ist natürlich auch vom Tourismus geprägt, jedoch fanden wir es hier nicht so schlimm wie auf Koh Phangan. Da die Insel sehr klein ist, gibt es nicht allzu viel anzuschauen. Super schöne Strände und tolle Viewpoints findet man aber genug. Wer Koh Tao besucht, sollte auf jeden Fall schnorcheln oder sogar tauchen gehen. Wir haben beides ausprobiert und waren begeistern. Mehr dazu könnt ihr hier lesen.

Die Zeit verging wie im Flug, sodass schon bald unsere Heimreise bevorstand. Doch zuvor ging es erstmal wieder nach Bangkok zurück. Bangkok war der Ausgangspunkt unserer Reise und da wir anfangs nur eine Nacht Aufenthalt dort hatten, wollten wir noch etwas von dieser riesigen Stadt sehen. Mit der Fähre ging es von Koh Tao ans Festland, um dort weiter mit dem Bus nach Chumphon zu fahren. Von dort startete dann der Nachtzug nach Bangkok. Die Fahrt mit dem Zug war ein Erlebnis, das man auf seiner Thailandreise unbedingt machen sollte. Leider sind die Zeiten von Fähre, Bustransfer und Zug schlecht aufeinander abgestimmt, sodass wir 3h in Chumphon auf unseren Zug warten mussten. Chumphon ist im Vergleich zu anderen Städten in Thailand noch nicht vom Tourismus geprägt, so dass die Menschen neugiereig waren und uns anstarrten und musterten. Die Stadt eignet sich aus unserer Sicht auch wirklich nur zur Durchreise, da sie nicht viel bietet. Die 3h Aufenthalt verbrachten wir damit uns einen Eindruck über die Stadt zu verschaffen und eine Kleinigkeit zu essen, bevor die Reise nach Bangkok weiterging. Über die Zugfahrt selber verrate ich noch nicht so viel, da ein eigener Blogspot darüber folgen wird.

Frühmorgens und noch halb verschlafen fuhren wir in Bangkok ein. In unseren letzten drei Tagen haben wir versucht noch so viel wie möglich von der Stadt zu sehen und Thailand in vollen Zügen zu genießen. Traurig aber mit super Erfahrungen und Erlebnissen verabschiedeten wir uns nach insgesamt 20 Tagen von diesem grandiosen Land und flogen zurück nach Deutschland.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.